Bild von Felix Morgenstern 12 Jahre

Michael Kloß
Zahnarzt & Heilpraktiker

Prenzlauer Allee 192
10405 Berlin

Tel.   030/44 65 27 40
Tel.   030/44 23 976

Behandlungszeiten

Mo
8 - 12   15 - 19 Uhr
Di
9 - 13   16 - 18 Uhr
Mi
9 - 11   13 - 19 Uhr
Do
8 - 13   15 - 18 Uhr
Fr
9 - 14 Uhr

und nach Vereinbarung

Unsere
Tätigkeitsschwerpunkte

Kinderzahnheilkunde
Psychosomatik
Homöopathie


Keine Angst :-)

Eine leichte bis mittelschwere Angst vor dem Zahnarzt-
besuch empfinden 75 Prozent der bundesdeutschen Erwachsenen. 15 Prozent leiden überdurchschnittlich und nur...

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Ihr Zahnarzt in Berlin Pankow

Therapie von Zahnbehandlungsängsten bei
Kindern und Erwachsenen

Eine leichte bis mittelschwere Angst

vor dem Zahnarztbesuch empfinden 75 Prozent der bundesdeutschen Erwachsenen. 15 Prozent leiden überdurchschnittlich und nur 5 Prozent gaben in der Studie des Instituts der deutschen Zahnärzte an, keine Angst zu spüren. Wilhelm Busch beschrieb den Kummer um den hohlen Zahn. Und die zahllosen Karikaturen in fast jeder Zeitschrift passend zum Thema sprechen für sich. Angst empfindet jeder Mensch unterschiedlich. Und sie ist sinnvoll. In einer bedrohlichen Situation nämlich löst dieses Gefühl einen Alarm aus. Adrenalin wird ausgestoßen. Der Blutdruck steigt. Flucht oder blitzschnelle Abwehr sind nun besser möglich als im Normalzustand. Sobald die angstauslösende Situation verschwunden ist, verfliegt das Gefühl.

Aber es gibt auch stärkere Ängste, unter denen Menschen dauerhaft leiden. Sie können mit ihnen einfach nicht umgehen. Beispiele hierfür sind die Spinnenphobie oder die unangemessene, starke Angst vor Spritzen. Auch die krankhafte Zahnbehandlungsangst gehört dazu. Es gibt Patienten, die diese Ängste so stark erleben, dass sie panikartig das Wartezimmer verlassen. Oder sie sagen Termine immer wieder kurzfristig ab, selbst bei heftigen Schmerzen und stark beeinträchtigter Lebensqualität. Dabei weiß heute jeder, dass schlechte Zähne nicht selten zu Folgeerkrankungen wie Rheuma führen können. Aus dem Teufelskreis der Angst kann man zum Glück wieder herauskommen. Mehrere Therapien bieten sich hierfür an.

Unbewusste Auswirkungen auf unsere Psyche hat offensichtlich bis heute ein Verhalten der Urmenschen. Erlitten unsere Vorfahren in Kämpfen mit ihresgleichen Niederlagen, dann bezeugten sie diese, indem sie sich flach auf den Boden legten und ihre Kehle zeigten. Ein gewisses Gefühl des Ausgeliefertseins bei der Behandlung entsteht auch, weil gerade die Mundhöhle ein sehr intimer Bereich ist. Die natürliche Hemmschwelle muss überwunden werden, um überhaupt den Mund vor dem Zahnarzt zu öffnen. Deshalb ist echtes Vertrauen zwischen Arzt und Patient so wichtig. Es kann nur entstehen, wenn sich beide als gleichberechtigte Partner sehen und von Anfang an offen über die Angstprobleme sprechen. Versteht mich mein Zahnarzt und kann er sich einfühlen, dann ist der erste Schritt getan, um mit den unangenehmen Gefühlen fertigzuwerden.

Auch Zahnbehandlungsangst ist eine erworbene Erfahrung. Negative Erlebnisse beim Zahnziehen oder Bohren, sehr schmerzhafte Erinnerungen an den womöglich verständnislos erschienenen Therapeuten können eine Rolle spielen. Oft genügt schon das Beobachten ängstlichen Verhaltens bei Verwandten oder Freunden oder das Erzählen von Horrorgeschichten.

Angst wird erlernt und kann demzufolge auch durch neue Erfahrungen ersetzt werden. Es gibt je nach Stärke der Angst mehrere Möglichkeiten der Hilfe. Mit der Therapie der Systematischen Desensibilisierung werden Patienten Stück für Stück mit der Situation ihrer Hauptängste konfrontiert. Das geschieht langsam und in dem Tempo, wie die Betroffenen es wünschen. Und was für ein Segen, wenn Patienten beim Zahnarzt lernen dürfen, dass das Spritzen vor dem Bohren oder einem operativen Eingriff nicht oder fast nicht schmerzt.

Ein Mensch kann nicht gleichzeitig entspannt sein und Angst empfinden. Das erlebt man mit der Technik der progressiven Muskelentspannung. Für das Erlernen benötigt man allerdings einige Zeit. Bei leichten Angstgefühlen genügt oft schon die Ablenkung von unschönen Geräuschen des Bohrers oder Absaugers. Patienten bringen ihre Lieblings-musik mit in die Praxis, die sie dann während der Behandlung hören können. Auch möglich ist die Gabe beruhigender Medikamente aus der Homöopathie, der Pflanzenheilkunde sowie von chemischen Pharmaka. Sie setzen die Empfindlichkeit für Schmerzen herauf und können Erwartungsängste vor dem nächsten Termin mildern. Lokale Anästhesien sind selbstverständlich Mittel der Wahl.

Entscheidend aber ist, dass die Patienten den Umgang mit ihrer Angst selbst wieder lernen. Sie sollten eigenständig handeln und nicht an einen Zahnarzt gebunden oder gar abhängig von ihm sein.

Was können Sie als Angstpatienten in meiner Behandlung erwarten? Bei Interesse vereinbaren Sie telefonisch einen kostenlosen kurzen Beratungstermin. Im zehn-bis 15minütigen Gespräch schildern Sie mir ihre Angstprobleme sowie ihre Wünsche und evt. Vorstellungen. Sie erhalten von mir einen Anamnese- und Angstfragebogen. Dieser soll helfen, ihre ganz individuellen Probleme aufzuspüren. Den Fragebogen füllen Sie bitte zu Hause sorgfältig aus und senden ihn noch vor dem Folgetermin an meine Praxisadresse.

©2007 Felicitas Morgenstern
(Freie Journalistin und Autorin )