Bild von Felix Morgenstern 12 Jahre

Michael Kloß
Zahnarzt & Heilpraktiker

Prenzlauer Allee 192
10405 Berlin

Tel.   030/44 65 27 40
Tel.   030/44 23 976

Behandlungszeiten

Mo
8 - 12   15 - 19 Uhr
Di
9 - 13   16 - 18 Uhr
Mi
9 - 11   13 - 19 Uhr
Do
8 - 13   15 - 18 Uhr
Fr
9 - 14 Uhr

und nach Vereinbarung

Unsere
Tätigkeitsschwerpunkte

Kinderzahnheilkunde
Psychosomatik
Homöopathie


Keine Angst :-)

Eine leichte bis mittelschwere Angst vor dem Zahnarzt-
besuch empfinden 75 Prozent der bundesdeutschen Erwachsenen. 15 Prozent leiden überdurchschnittlich und nur...

Bach - Blütentherapie

Was haben Bach-Blüten mit unserem Gemüt zu tun? Wir leben in einer Welt voller Stress und Hektik. Wenn wir dann morgens aufstehen, sitzt uns schon vor dem Frühstück der Leistungsdruck im Nacken...

Noch keine Webseite? Wir machen das für Sie!

Ihr Zahnarzt in Berlin Pankow

Kinderzahnheilkunde

Mundpflege beginnt mit dem ersten Zahn
Über die Kinderzahnheilkunde in meiner Praxis

David, einer meiner jüngsten Patienten, ist gerade mal sieben Monate alt. Als er bei der ersten Konsultation wohlbehütet in den Armen seiner Mutter auf meinem Behandlungsstuhl Platz nahm, strahlte aus seinem lachenden Mund der erste Milchzahn. Ist das nicht zu früh für ein Baby? Das wird sich so mancher jetzt fragen. Ich meine je früher, umso besser. Denn das kleine Kind macht mit Sicherheit eine sehr positive Erfahrung. Es hat normalerweise noch keine Ängste vor einer Behandlung und gewöhnt sich an den Zahnarzt.Kinderzahnheilkunde
Bild von Felix Morgenstern 12 Jahre Regelmäßige Besuche in der Praxis werden – vorausgesetzt Mutter und Vater achten darauf – so ganz selbstverständlich. Und welche begleitenden Eltern macht es nicht glücklich, wenn bereits die erste Vorsorgeuntersuchung ihrer Sprösslinge ohne Befund war. Ich möchte betonen - Mundpflege beginnt mit dem ersten Zahn, der zwischen dem 6. und 9. Monat erscheint. Hier tragen die Eltern besondere Verantwortung, dass Zahn- und Mundpflege auch in jüngster Kindheit zur Selbstverständlichkeit werden. Eltern sollten auf altersgerechte Zahnbürsten und Zahnpasta achten. Optimal ist das Putzen nach der sogenannten KAI-Technik. Dabei werden zuerst die Kau-, danach die Außen- und zuletzt die Innenflächen der Zähne gereinigt. Warum sind die ersten Zähne so wichtig? Fallen sie doch bereits nach wenigen Jahren wieder heraus. Milchzähne sind Platzhalter für das bleibende Gebiss. Sie sorgen dafür, dass sich Sprache, Schädel und Kiefer voll ausbilden können. Sie sind ein bedeutsamer Teil nicht nur der körperlichen, sondern auch der emotionalen Entwicklung eines Menschen.

Aufklärung und Prophylaxe beginnen mit dem ersten Zahn.

Das ist in jedem Fall besser als das Bohren. Spätestens ab dem zweiten Lebensjahr sollte regelmäßig (mindestens zweimal pro Jahr) eine Kontrolle erfolgen. Als Zahnarzt ist es mir sehr wichtig, dass auch meine jüngsten Patienten von Anfang an Vertrauen zu mir bekommen, damit, wie schon gesagt, Ängste gar nicht erst aufkommen. Altersgerecht und auch spielerisch mache ich die Kinder mit den Behandlungsinstrumenten bekannt. Bevor die Sitzung startet, dürfen die Jüngsten mit dem "Fahrstuhl" in die "oberste Etage" fahren und wieder herunter, bis die "Mundinspektionsebene" erreicht ist.Kinderzahnheilkunde
Bild von Felix Morgenstern 12 Jahre Mundscheinwerfer an, Mundhöhle ausleuchten und Zähne zählen. Vielleicht hat sich ja ein lichtscheuer "Kariesteufel" versteckt und leckt genüsslich die süßen Bonbonreste vom Zahn. Durch die Ansammlung von vielen Kariesbakterien entstehen bekanntlich dicke Beläge auf der Zahnoberfläche, die zur Lochbildung, also Karies führen können. Sind die Beläge frisch, lassen sie sich noch gut wegputzen. Bei Vorschulkindern färbe ich die Zähne mit einer harmlosen Farblösung an. Vorhandene alte und neue Beläge werden dabei deutlich sichtbar. Die Mädchen und Jungen erhalten dann eine Zahnbürste und Zahnpasta plus Putzanleitung. Nach der anschließenden Reinigung schauen meine jungen Patienten und ich gemeinsam wie erfolgreich diese Mundpflege war. Sollte schon ein kleines Loch im Zahn sichtbar sein und es muss gebohrt werden, dann bereiten wir diesen Schritt besonders vorsichtig vor. In der Regel und bei Schmerzfreiheit erfolgt diese Behandlung erst in der nächsten Sitzung. Besonders "Mutigen" ist es aber freigestellt, sich sofort von den nimmersatten "Zuckerkariesteufeln" befreien zu lassen. In beiden Fällen erkläre ich ausführlich alle Untersuchungs- und Behandlungsschritte und beantworte Fragen der Kinder. Wenn sie möchten, dürfen sie alle Instrumente anfassen und auch probieren, wie sich der "Kitzelbohrer" und die "Luftdusche" anfühlen und wie der "Wasserbohrer" funktioniert.

Natürlich mache ich immer wieder Erfahrungen

mit Kindern und Jugendlichen, die leider schon schmerzhafte, traumatische Erlebnisse mit ihren Zähnen hatten, die sehr skeptisch und angstvoll reagieren. Gerade in diesen Fällen lenke ich meinen Fokus auf einen vertrauensvollen Kontakt zu ihnen, damit ihre Ängste abnehmen und wieder verschwinden können. So erleben sie bei mir, dass eine anästhesierende Spritze fast schmerzlos ist. In jedem Fall gilt für mich der Grundsatz" Überzeugen, statt überreden". Nur mit Einverständnis des jungen Patienten leite ich Behandlungsschritte ein, die vorher genauestens erklärt werden. Jeder Patient hat bei mir auch immer die Möglichkeit einen Behandlungsvorgang zu stoppen. Dies war ein kurzer Einblick in meine kinder- und jugendzahnärztliche Behandlung. Für weitere Informationen stehe ich Ihnen selbstverständlich in meiner Praxis zur Verfügung.

©2007 Felicitas Morgenstern
(Autorin und Journalistin)

Michael Kloß
Zahnarzt & Heilpraktiker